National Poetry Slams

Seit 1997 gibt es in jedem Jahr einen National Poetry Slam. Hier kommt die, ständig wachsende, Szene zusammen, um in zwei Wettbewerbsdisziplinen anzutreten. Zum einen ist dies der Einzelwettbewerb, zum anderen der Teamwettbewerb.

Berlin 1997, Oktober
Organisiert von Wolfgang Hogekamp findet im Oktober der erste National im EX+POP statt. Die teilnehmenden Städte (Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München und Bremen) machen die Austragungsorte für die ersten fünf Nationals unter sich aus.
Einzel: Bastian Böttcher (Bremen)
Team: Hamburg

München 1998, 13.-14.11.
Ko Bylanzky & Rayl Patzak sind die gastgebenden MCs dieses Nationals in der Bongo-Bar. Am Eröffnungsabend hat der Film Slam Nation seine deutsche Premiere. Marc Smith, der Erfinder des Poetry Slams & Gründervater der Bewegung ist zu Gast. Der National Champion Lentz wird 2001 den Ingeborg-Bachmann-Preis gewinnen.
Einzel: Michael Lentz (München)
Team: Köln

Weimar 1999, Oktober
Gastgeber ist der Bremer Rap-Poet Bastian Böttcher. Da er in dieser Zeit in Weimar wohnt, findet der dritte National am letzten Wochenende im Oktober in der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas statt.
Einzel: Tracy Splinter (heute Hamburg)
Team: Tübingen

Düsseldorf 2000, 30.9.-3.10.
15 Teams im Gruppen- & 40 Slammerinnen & Slammer im Einzelwettbewerb nehmen teil. Erstmals sind auch Delegationen aus Wien und der Schweiz (Suzanne Zahnd, Tom Combo und Jürg Halter) dabei. Die grosse Anzahl an Teilnehmende machen Vorrunden nötig, der National wird zur dreitägigen Veranstaltung. Gastgebende MCs im zakk sind Robby Göllmann & André Michael Bolten. Da die Reihe der National-Gründerstädte fast durch ist, wird bereits ein Veranstalter für 2002 gesucht. Am Slammaster-Meeting wird der National 2002 an den Verlag Der gesunde Menschenversand vergeben, der mit seinen zwei Slam Touren die erfolgreiche Slamszene der Schweiz begründet hat.
Einzel: Jan Off (Braunschweig)
Team: Aachen
Das Team "Bob Schweiz 1" sichert sich den 2. Platz, Tom Combo wird 3. im Einzel.

Hamburg 2001, 15.-17.11.
Neun Schweizer und ein Team aus Wien machen eine Namensänderung nötig, der National wird zum 5. German International Poetry Slam (kurz "Gips"). Die Schweizer VertreterInnen können ihre gutes Vorjahresergebnis sogar noch verbessern: Sandra Künzi, Ralf Schlatter und Dani Ryser erreichen das Finale, wo Ryser 4. und Schlatter Vize-Champion werden. Das einzige Schweizer Team, nämlich Winterthur (Suzanne Zahnd, Tom Combo und Sybille Aeberli), erringt gar den Titel.
Einzel: Sebastian Krämer (Berlin, Südslam)
Team: Winterthur


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