| Marc Smith Auftritte von Marc Smith am Slam 2002 siehe Programm Als Marc Smith 1986 den ersten Poetry Slam überhaupt im Green-Mill-Jazzclub in Chicago veranstaltete, hätte er sich die mittlerweile weltweite Verbreitung wohl kaum träumen lassen. In - vorsichtig geschätzt - über 400 Bars, Clubs und Kulturtreffpunkten der ganzen Welt wettlesen Autorinnen und Autoren nach den gleichen Ideen, wie sie Smith Mitte der 80er-Jahre vorlegte. Smith war der langweiligen und selbstgenügsamen Atmosphäre konventioneller (akademischer) Lesungen satt. Seine Lösung: Die Poetinnen und Poeten sollten der Performance ihrer Texte mehr Beachtung schenken und das Publikum mit einbeziehen. Bis heute ist Marc Smith in der Slam-Szene hoch geachtet (er wird mittlerweile auch "Slampapi" genannt), weil er die Prinzipien des Slams als kollektive Bewegung vehement und auch gegen die Interessen Einzelner verteidigt. Ein Slam soll nach Smith offen für alle sein: "We started (the slam style) with contributions of democratic origin, a focus on the community and the audience, the poet as the servant of the people."Smith Auftritte als Performance-Poet widerspiegeln noch heute seine Liebe zu Blues und Jazz: Von einer rauchigen Bluesstimme und einer selten so gesehenen einstudierten Gestik wird berichtet. Mit den Auftritten des Chicago Poetry Ensembles legte Smith den Grundstein für die Team-Wettbewerbe bei National Slams in den USA und anderswo. Auftritte Über 750 (!) Performances und Moderationen im Green-Mill-Jazzclub anlässlich des Uptown Poetry Slam. Unzählige Auftritte an Poetry-Festivals, in Universitäten oder Poetry-Clubs und im Radio, alleine oder mit seinem Ensemble, Touren durch Europa. Gelegentliche Auftritte in Theaterstücken in Chicago. Veröffentlichungen «Crowdpleaser», Illustrationen von Michael Acerra. Smith's erste Veröffentlichung, eine Hommage an das Green Mill in Chicago und insbesondere dessen Publikum. Diverse Veröffentlichungen in Anthologien und auf CDs, u.a. «Aloud! Voices from the Nuyorican Poets Cafe» Autor der Bünenstücke «Flea Market» und «A House Party For Henry» Weitere Informationen www.slampapi.com Marc Smith's Homepage |